Gaskühler TC-Double+ Auswascheffekte minimiert…

30.01.2017



In der extraktiven Gasanalytik wird im Aufbereitungssystem vor den Analysatoren dem Messgas die Feuchte entzogen. Dies geschieht in speziellen Gaskühlern. Dabei kommt es physikalisch/ chemisch bedingt zur Reaktion von Gaskomponenten mit dem sich bildenden Kondensat und in der Folge zu Auswascheffekten, welche das Ergebnis der Analyse beeinflussen bzw. abfälschen. In bestimmten Bereichen, wie der Emissionsüberwachung will man aber gerade die wasserlöslichen Komponenten erfassen.

 

Der Grad des Auswascheffektes wird von verschiedenen Parametern bestimmt, unter anderem von der Konstruktion der eingesetzten Wärmetauscher und von der Steuerung des Kühlsystems. Diese beiden Faktoren müssen berücksichtigen, dass sich der Energiegehalt des sich abkühlenden Messgases verändert was den Verlauf der Kondensatbildungsphase beeinflusst.

 

Mit der neu entwickelten Gaskühler Baureihe TC-Double+ bietet Bühler Technologies nun Geräte für diese sensiblen Anwendungsbereiche. Diese Gaskühler basieren auf zwei gekoppelten aber thermisch voneinander unabhängigen Kühlblöcken. Jeder dieser Blöcke wird individuell gesteuert. In diesen Blöcken befinden sich einsteckbare Wärmetauscher mit besonderen Konstruktionsmerkmalen. Das Messgas wird kaskadierend durch die beiden Wärmetauscher geführt und so schonend getrocknet, dass nur noch eine nach EN 15267 Teil3 tolerierbare  Auswaschung z.B. von SO2 stattfindet.

 

Die Wärmetauscher sind in den Werkstoffen PVDF und Glas erhältlich und können damit einem großen Anwendungsspektrum angepasst werden. Die Gaskühler sind optional mit Zusatzgeräten wie Feuchtefühler, Filter, Gaspumpe und Kondensatpumpen ausrüstbar.

 

Die Kühlleistung beträgt bei einem maximalen Durchfluss von 250 Nl/h bis zu 140 kJ/h. Der Ausgangstaupunkt ist werksseitig auf 5°C einstellt und wird auf 0,1°C stabilisiert. Die zulässige Umgebungstemperatur von 60°C erlaubt den Einsatz  der Geräte in fast allen Klimazonen. Das Display zeigt die Blocktemperatut in °C oder °F und auf Abfrage den Status an. Im Steuergerät lassen sich Alarmschwellen und Taupunkt bei Bedarf individuell programmieren. Über den Statusausgang kann bei Erreichen der Betriebstemperatur die Messgasförderpumpe geschaltet werden.








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